Du willst beim Inselhopping Philippinen nicht nur am Strand liegen? Dann führt dich diese Route in rund zwei Wochen von Cebu über Moalboal und Bohol nach Coron und El Nido. Du schnorchelst zwischen Sardinenschwärmen, paddelst zu Glühwürmchen und verbringst drei Tage auf einem Boot. Hier erfährst du, wie die Stationen zusammenpassen, was dich unterwegs erwartet und wie du als Alleinreisende:r weniger Zeit mit Transportfragen verbringst.
Auf dieser Seite:
- Inselhopping Philippinen: Die Route im Überblick
- Cebu und Moalboal: Direkt rein ins Abenteuer
- Bohol: Paddeln zwischen Grün und Glühwürmchen
- Über Cebu City nach Coron
- Coron bis El Nido: Drei Tage auf dem Boot
- El Nido: Noch mehr Action oder bewusst Pause
- Praktische Tipps: Unterkunft, Einreise und Gepäck
- Philippinen alleine reisen: Gemeinsam statt alles allein planen
Inselhopping Philippinen: Die Route im Überblick
Rund 7.000 Inseln klingen nach jeder Menge Möglichkeiten. Bei der Planung bedeuten sie aber auch: Fähren, Inlandsflüge, Boote und Tricycles müssen zusammenpassen. Statt möglichst viele Stopps abzuhaken, lohnt sich eine erprobte Strecke mit unterschiedlichen Erlebnissen.
Diese Philippinen Route verbindet Action im Wasser, grüne Landschaften und Tage zwischen kleinen Inseln:
- Cebu und Moalboal: Sardine Run, Osmeña Peak und Canyoning.
- Bohol: Loboc-Fluss, Chocolate Hills und Koboldmakis.
- Cebu City: Zwischenstopp vor dem Weiterflug.
- Coron: Lagunen, Korallenriffe und Sonnenuntergang auf dem Mount Tapyas.
- Coron bis El Nido: dreitägige Bootsexpedition mit Übernachtungen in Strandhütten.
- El Nido: Surfen, Aussichtspunkte und philippinisch kochen.
Du bist also nicht jeden Tag im gleichen Rhythmus unterwegs. Auf aktive Tage folgen ruhigere Momente am Strand oder auf dem Fluss. Genau diese Abwechslung macht die Strecke spannend.
Cebu und Moalboal: Direkt rein ins Abenteuer
Dein Startpunkt ist Cebu. Von Deutschland aus geht es typischerweise mit einem Zwischenstopp in Singapur dorthin. An der Westküste der Insel liegt Moalboal, bekannt für ein Erlebnis, für das du nicht erst weit aufs Meer fahren musst: den Sardine Run.
Du schnorchelst direkt vom Strand zu riesigen Sardinenschwärmen. Plötzlich bewegen sich unzählige Fische gemeinsam durchs Wasser, während du mit Maske und Schnorchel daneben schwebst. Ein ziemlich guter Einstieg in die Reise.
Auch an Land lohnt sich Bewegung. Der Aufstieg zum Osmeña Peak dauert etwa 20 Minuten. Oben stehst du auf rund 1.000 Metern am höchsten Punkt der Insel Cebu. Für einen entspannten Nachmittag bietet sich der White Beach an.
Mehr Action bekommst du beim Canyoning zum Kawasan-Wasserfall. Der Start: eine rund einen Kilometer lange Zipline. Danach folgen Klippensprünge, natürliche Wasserrutschen und Schwimmen im blauen Wasser. Abends darf das Tempo wieder runtergehen, zum Beispiel beim Sonnenuntergang an der Küste.
Bohol: Paddeln zwischen Grün und Glühwürmchen
Mit der Fähre wechselst du von Cebu nach Bohol. Rund um den Loboc-Fluss wird die Landschaft grün und der Rhythmus ruhiger. Hier lohnt es sich, sowohl morgens als auch nach Einbruch der Dunkelheit aufs Wasser zu gehen.
Am Morgen erkundest du den Fluss mit dem Kajak oder Stand-up-Paddleboard. Abends wartet ein anderes Erlebnis: Im Dunkeln gleitest du auf dem SUP über den Loboc-Fluss und beobachtest Glühwürmchen. Statt des nächsten Actionprogramms stehen dann leise Paddelschläge und genaues Hinschauen auf dem Programm.
Für die Countryside-Tour verlässt du den Fluss. Unterwegs liegen:
- die Chocolate Hills,
- eine schwankende Hängebrücke,
- der Bilar Man-Made Forest,
- die Pangas-Wasserfälle.
In einem Schutzzentrum kannst du außerdem Koboldmakis sehen. Die auch als Tarsier bekannten Tiere gehören zu den kleinsten Primatenarten der Welt. Bohol bringt damit eine ganz andere Seite der Philippinen in deine Route: weniger Küste, mehr Flusslandschaft und Entdeckungen im Inselinneren.
Über Cebu City nach Coron
Von Bohol fährst du mit der Fähre zurück nach Cebu. Der Zwischenstopp in Cebu City ist eine Gelegenheit, das historische Zentrum anzuschauen. Wenn du abends noch Energie hast, kannst du ins Nachtleben eintauchen.
Danach bringt dich ein Inlandsflug von Cebu nach Coron auf der Insel Busuanga in der Provinz Palawan. Hier verschiebt sich der Fokus wieder aufs Meer.
Für den Sonnenuntergang geht es auf den Mount Tapyas. An einem anderen Tag steigst du ins Boot und erkundest versteckte Lagunen, Korallenriffe und Aussichtspunkte. Schnorcheln gehört dazu, ebenso ein Mittagessen unterwegs.
Coron ist damit mehr als ein Ausgangspunkt für die Weiterreise. Plane den Ort als eigene Station ein, statt gedanklich schon beim nächsten Boot zu sein. Die Lagunen und Riffe geben dir gute Gründe, die Schnorchelmaske griffbereit zu halten.
Coron bis El Nido: Drei Tage auf dem Boot
Jetzt kommt das Herzstück der Strecke: drei Tage mit dem Boot von Coron nach El Nido. Du fährst durch einen Archipel aus unzähligen Inseln. Dazwischen bleibt Zeit zum Schnorcheln, Kajakfahren, Klippenspringen und Beachvolleyball.
Das ist kein reiner Transfer, den du möglichst schnell hinter dich bringen willst. Die Strecke selbst ist das Erlebnis. Mal bist du im Wasser, mal mit dem Kajak unterwegs, mal stehst du beim Volleyball im Sand.
Abends übernachtest du in einfachen Strandhütten, Schlafen unter dem Sternenhimmel inklusive. Überflüssigen Luxus brauchst du hier nicht. Dafür teilst du die Erlebnisse des Tages mit deiner Crew und bist am nächsten Morgen schon mitten in der Inselwelt.
Gerade der Abschnitt Coron El Nido braucht allerdings Abstimmung. Boot, Bootscrew, Verpflegung und Übernachtungsplätze müssen zusammenpassen. Auf eigene Faust ist diese Strecke deshalb schwer zu organisieren. Wenn du wenig Lust auf Logistik hast, ist das der Teil deiner Reise, den du nicht dem Zufall überlassen solltest.
El Nido: Noch mehr Action oder bewusst Pause
In El Nido entscheidest du, wie aktiv der Abschluss wird. Beim Canopy Walk bist du auf einem Baumwipfelpfad unterwegs. Beim Ziplining wechselst du sogar von einer Insel zur anderen. Wenn dein Körper nach den vergangenen Tagen lieber Pause möchte, passen eine Massage oder eine Yogastunde.
Für einen weiteren Perspektivwechsel wanderst du durch Reisfelder zu einem Aussichtspunkt mit 360-Grad-Blick. Oder du ziehst weiter zum Duli Beach: Der abgelegene Strand eignet sich für eine erste Surfstunde. Du musst also keine Surferfahrung mitbringen, um hier etwas Neues auszuprobieren.
Auch abseits von Wasser und Wanderwegen gibt es etwas zu entdecken. Bei einem traditionellen Kochkurs bereitest du philippinische Gerichte zu. Nach all den Ortswechseln ist das eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas zu machen, ohne schon wieder die nächste Tasche ins Boot zu laden.
Praktische Tipps: Unterkunft, Einreise und Gepäck
Auf dieser Route passen Hostels, einfache Strandhütten und Lodges am Fluss zum Abenteuer. Der Fokus liegt auf authentischen Erlebnissen, nicht auf überflüssigem Luxus. Frühstück ist in vielen Unterkünften dabei, vegetarische Optionen sind möglich.
Plane zusätzliches Budget für eine lokale SIM-Karte oder eSIM, Trinkgelder, Getränke, Massagen und Souvenirs ein. So denkst du bei den Reisekosten auch an die kleinen Ausgaben unterwegs.
Für die Einreise brauchst du:
- einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist,
- ein Rück- oder Weiterflugticket,
- die kostenlose Online-Registrierung im eTravel-System der Philippinen vor Abflug.
Deutsche Staatsbürger:innen brauchen für touristische Aufenthalte bis 30 Tage in der Regel kein Visum. Prüfe die aktuellen Einreisebestimmungen vor deiner Reise beim Auswärtigen Amt.
Auf deine Packliste gehören Schnorchelzeug, leichte Kleidung, Sonnenschutz und eine wasserfeste Tasche für Bootstouren. Feste Sandalen/Wanderschuhe brauchst du fürs Canyoning und Wanderungen. Denk beim Packen an die unterschiedlichen Aktivitäten, nicht nur an die Strandtage.
Philippinen alleine reisen: Gemeinsam statt alles allein planen
Du möchtest auf die Philippinen alleine reisen, aber nicht jede Fährverbindung und jeden Transfer selbst abstimmen? Verständlich. Bei dieser Route wechseln die Verkehrsmittel häufig. Allein kostet das Zeit und manchmal Nerven.
In einer kleinen Crew teilst du nicht nur die Organisation, sondern auch die Momente: das erste Schnorcheln mit den Sardinen, den Abend in der Strandhütte oder den Sonnenuntergang auf dem Mount Tapyas. Du buchst allein, bist unterwegs aber mit anderen Alleinreisenden zusammen.
Die Gruppenreise Philippinen von WeAdventures folgt genau dieser Route, inklusive der dreitägigen Bootsexpedition. Ein deutschsprachiger WeCaptain ist dabei. Lokale Transporte mit Inlandsflügen, Booten, Tricycles und Vans sowie Kochkurs, SUP, Kajakfahren und Schnorcheln sind organisiert.
Wenn du dir das erste Kennenlernen noch schwer vorstellen kannst, findest du hier mehr zum Prinzip alleine buchen, nicht alleine reisen. So kannst du vorher ein Gefühl dafür bekommen, wie aus Alleinreisenden eine gemeinsame Crew wird.